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Fine...

*01.09.2000 † 20.02.2007

Nach langer, schwerer Krankheit wurde meine geliebte Freundin nun von ihrem Leiden erlöst.

Ihr stets sonniges Gemüt und ihre Lebensfreude bis zum bitteren Ende haben mein Leben bereichert und Sie hinterläßt eine Lücke, die nur schwer wieder zu füllen sein wird.

Die Welt ist um ein freudiges Bellen und immerwährendes Schwanzwedeln ärmer und der Hundehimmel bereichert.

Ich bin sicher, dass sie alle gut aufmischen und ihren Spaß haben wird, wenn sie nun für eine Ewigkeit Bällen hinterher laufen kann...

Lolle...

*01.02.199713.02.2010

Sie war launisch, sie war zickig, Spaziergänge mit ihr waren kompliziert und sie hatte ihre eigenen Kriterien wen sie mochte und wen nicht.

Sie war unsere Freundin und hinterlässt eine schmerzliche Lücke. Wir vermissen sie sehr und der Gedanke ihr Leiden nicht unnötig verlängert zu haben, ist nur ein sehr schwacher Trost.

Möge sie nun schmerzfrei himmlischen Häschen hinterherjagen.

Kira...

*ca. 01.200531.07.2012

Du tratest fast über Nacht in unser Leben und hast nachhaltig alle Zwei- und Vierbeiner für immer geprägt.

Dein Anblick zauberte ein Lächeln in unsere Gesichter und dein unerschütterliches Gemüt hat uns tief beeindruckt.

Du hast der Fügung deine Stirn geboten, doch leider ist das Leben eben nicht fair.

Es ist schön, dass wir dich wenigstens eine kurze Zeit bei uns hatten und dich kennenlernen durften.

Für uns bleibt als einziger Trost die Gewissheit, dass wir uns irgendwann wiedersehen.

Colin...

*ca. 05.200315.05.2018

Dort sitzt du, mein alter weiser Hund und schaust aufs Wasser hinaus.

So viele Jahre hast du mein Leben begleitet. Du hattest es nicht immer leicht mit mir und es gibt einiges, das ich bedaure. Du hingegen hast es mir mit deiner Freundlichkeit, Ausgeglichenheit und deiner ganz eigenen Form von Güte angenehm gemacht, dich bei mir zu haben.

Du hast mich alles gelehrt, über dich und deine wundervolle Spezies, als ich noch glaubte dir etwas beibringen zu können. Vor allem aber über mich selbst und wer ich wirklich bin und sein möchte. Du hast mich gespiegelt und warst nicht müde, mich zu führen, wenn es nötig war. Du ruhtest in dir, und deine Ruhe strahlte auch auf mich ab.
Deine Gelassenheit gab mir Halt, wenn es mit mir durchzugehen drohte. Du hast mich dein Leben lang beobachtet und kanntest mich besser als ich mich selbst. Während ich noch überlegte, was ich als nächstes tue, wußtest du es längst. Das war sehr beruhigend. Die Langsamkeit, die dein Altern auch für mich mit sich brachte, ließ mich mehr und mehr Eile und Stress vergessen, Wichtiges von Unwichtigem trennen und den Moment bewusster spüren. 
Herrlich, wie du dort im Abendrot auf das Wasser blicktest. Reif und würdevoll, die Augen halb geschlossen, die Nase bewegungslos im Wind und ich dachte mir: „dich könnt ich wohl alles fragen, du wüsstest eine Antwort“. Glück durchströmte mich. Glück darüber, dass ich diesen Augenblick mit dir erleben durfte.
Nun bist du ohne mich losgelaufen, weg vom Ufer unseres Flusses, dem Sonnenuntergang entgegen und ich sage aus tiefstem Herzen danke, dass du dein Leben mit mir verbracht hast. Ich möchte deinen Artgenossen in der mir verbleibenden Zeit dienen, so wie du mir dein Leben lang gedient hast. Voller Hochachtung vor deiner Lebensleistung und in tiefer Demut verspreche ich noch mehr auf alle deiner Art acht zu geben, für sie zu sorgen und sie zu führen. Doch nun ist für dich die Zeit ohne mich gekommen. Ich war bis zuletzt bei dir und flüsterte zum Abschied dir ins Ohr:
„Es war mir eine Ehre.“

fine
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